Kontrolle über deine Finanzen

 

Beherrsche deine Finanzen mit dem Kaskadenmodell
Goldnuggets

Wie man mit Geld erfolgreich umgeht.

Guter Umgang mit Geld hat nur wenig mit Intelligenz zu tun, dafür aber um so mehr mit klugem Verhalten. Es ist ein Soft skill. Damit kommt es eher auf das persönliche Verhalten und dein Mindset als auf fachliche Kompetenzen an.

Trial-and-error – das Evolutionsprinzip

Evolution funktioniert nach dem Modus Operandi des Versuch und Irrtums (Trial-and-error). Sie probiert viel aus. Allerdings haben wir Menschen interessanterweise mit dem Trial-and-Error-Verfahren intellektuelle Schwierigkeiten. Denn unsere Psyche akzeptiert nur sehr schwer, dass kleine Misserfolge im Leben eines jeden Menschen notwendig sind. Aber genau dieser Prozess des Scheiterns und daraus lernen ist zwingend notwendig, um sich weiterzuentwickeln. Wir müssen es lieben zu verlieren. Diese Kultur des Scheiterns und Weitermachen ist in unseren Breitengraden eher verpönt, da Misserfolge hier gebrandmarkt und als peinlich angesehen werden. Doch die Evolution des Menschen steht seit ca. sieben Millionen Jahren mit diesem Vorgehen auf der Gewinnerseite. Hat sie das Menschengeschlecht damit immer wieder vor dem Aussterben bewahrt. Als Kollektiv haben wir uns mit dieser Vorgehensweise stets weiterentwickelt und sind so an den heutigen Punkt gelangt. Aber Versuch und Irrtum haben uns nicht gelehrt, besser mit Geld umzugehen. Das liegt daran, dass wir über Geld und Finanzen nachdenken, als handle es sich um etwas Maschinelles bzw. Regelgebundenes wie die Schulmedizin oder die Naturwissenschaften, etwa die Physik. Die enorm wichtige Rolle psychologischer Faktoren fällt leider unter den Tisch. Um zu begreifen, warum Menschen oft Schwierigkeiten im Umgang mit Geld haben oder gar ein schlechtes Verhältnis zu den eigenen Finanzen, muss man auf einschlägigen Finanzportalen keine Zinssätze, Aktienkurse, Finanzproduktvergleiche oder Konjunkturnachrichten verfolgen. Es ist völlig ausreichend, die menschliche Geschichte der Gier, der Unsicherheit und des Optimismus zu verfolgen.  Dabei ist die große Kunst bei der Vermögensbildung der Umstand, die Messlatte nicht immer höher  und höher zu legen. Und es ist nicht entscheidend, richtige Entscheidungen zu treffen, sondern es nicht zu vermasseln. Das Zauberwort lautet: Überleben.

Erfolgsprinzip Exponentielles Wachstum

Der Diamant ist als der härteste Stein der Welt bekannt. Ihm haftet sogar der Nimbus an, unzerstörbar zu sein. Ebenso ist es für jeden Menschen ein edles und erstrebenswertes Ziel, finanziell unzerstörbar zu sein. Das ist wichtiger als aktuell eine hohe Rendite oder die Glättung von Schwankungen im Anlageportfolio zu erzielen. Wenn ich es schaffe, unzerstörbar zu sein und mir das Auftauchen „Schwarzer Schwäne“ nicht den Garaus machen, dann erziele ich vermutlich die höchste Gesamtrendite. Denn abgerechnet wird ja bekanntlich am Schluss. Fußballer sagen, ein Spiel dauert 90 Minuten. Wen interessiert schon das Halbzeitergebnis. Es dient dem Trainer lediglich, ein paar Stellschrauben zu justieren und damit kleine Anpassungen vorzunehmen, um das Ergebnis zu optimieren. Grundlegende strategische Entscheidungen werden dabei nicht mehr getroffen. Ich muss mich langfristig orientieren und durchhalten, damit das exponentielle Wachstum besagtes Wunder bewirken kann.

Planung ist wichtig – aber was passiert, wenn es nicht nach Plan verläuft?

Planung ist enorm wichtig. Aber der entscheidende Teil  des Plans besteht darin, sich auf den Fall vorzubereiten, dass eben nicht alles nach Plan verläuft. Es ist sicherlich eine enorme Kraftanstrengung notwendig, optimistisch in die Zukunft zu blicken und dabei gleichzeitig auf alles vorbereitet zu sein, was mich daran hindert, in diese Zukunft zu gelangen. Vergiss dabei niemals, dass die Windschutzscheibe eines Autos größer ist als der Rückspiegel. Und das aus gutem Grund. Man muss regelmäßig die Rückschau machen, um aus dem zu lernen, was nicht so gut gelaufen ist oder um abzuschätzen, was in Zukunft auf dich zukommen kann. Dabei musst du mit einer enormen Phantasie vorgehen, um zu erahnen, was die Zukunft für dich bereithält. Im Ägypten der alten Pharaonen verfolgten die Schreiber die Hochwassermarken des Nils und benutzten diese Angaben als Schätzwert für zukünftige Hochwasserszenarien. Ein ähnliches Vorgehen legten die Planer des Atomreaktors in Fukushima an den Tag. Er wurde für den Fall gebaut, dass schlimmste Erdbeben, welches jemals in dieser Region stattgefunden hat, überstehen zu können. Ein fataler Fehlschluss. Denn die Analyse bisheriger Ereignisse beraubte die Atomreaktorplaner  einer viel wichtigeren Eigenschaft: der Phantasie. Dieser hätte es bedurft, um zu antizipieren, dass die Zukunft völlig anders aussehen kann als die Vergangenheit.

Wie könnte denn nun ein geeigneter Plan aussehen?

Das Ziel von Finanzplanung ist es,  mit seinen Geldmitteln und Vermögenswerten so umzugehen, dass die Einnahmen stets über den Ausgaben liegen und du dabei deine Ziele und Wünsche erfolgreich umsetzen kannst. Diesen Zustand nennt man Wohlstand. Finanzplanung ist heute ein wichtiger Teil von Gegenwart- und Zukunftsplanung. Gute finanzielle Einschätzungen und die Fähigkeit, ohne einen gewaltigen Aufwand herauszufinden, wie die finanziellen Dinge im Leben stehen, ist eine äußerst wichtige Fähigkeit. Geldmanagement ist die Kunst, sich um seine finanziellen Angelegenheiten zu kümmern und immer zu wissen, was vor sich geht.

Schlechtes Geldmanagement und unzureichende Finanzplanung können leicht erkannt werden. Folgende vier Indikatoren zeigen, dass dringender Handlungsbedarf bei der Neustrukturierung und Ordnung der persönlichen oder betrieblichen Finanzen geboten ist:

  1. Die offenen Rechnungen türmen sich und die liquiden Mittel sind knapp.
  2. Die angestrebte Lösung für diese Misere ist es, Kredite aufzunehmen.
  3. Es gibt intensive Bestrebungen, Vermögenswerte zu veräußern.
  4. Es wird häufig um finanzielle Unterstützung gebeten.

Die Wissenschaft vom erfolgreichen Geld anlegen!

Es hängt vieles vom Glück ab, wie sich deine Investitionen entwickeln. Es gibt nun mal keine Wissenschaft darüber, wie man erfolgreich Geld anlegt. Erfolg ist das Ergebnis des eigenen Mindsets und  täglicher Gewohnheiten. Folgen zeigt immer das Verhalten, das man häufig wiederholt. Gibt man permanent mehr Geld aus als man einnimmt, landet man schnell in der Schuldenfalle. Dabei sollte einem immer bewusst sein, dass Gewohnheiten oft keine große Wirkungen zeigen, bis sie eine bestimmte Schwelle überschreiten. Dann werden sie zu einem Problem, was einem Menschen die volle Aufmerksamkeit abverlangt, um es zu lösen. Deutliche Folgen stellen sich erst nach einer Weile ein. Und meist ist es dann schon zu spät. Es ist wie mit der Verzinsung von Guthaben. Am Anfang eines Sparvorganges will der Zinseszinseffekt nicht so recht wirken. Es mit einem gewissen Zeitablauf kann dieser Effekt seine volle Wirkung entfalten. 

Nicht auf das Ziel, sondern auf das System kommt es an. Bei Zielen geht es um die Ergebnisse, die man erreichen will, bei Systemen dagegen um die Abläufe, die zu diesen Ergebnissen führen. Wenn Sie in Zukunft bessere Ergebnisse erzielen wollen, sollten Sie sich zwar feste Ziele setzen, jedoch ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf Ihr System konzentrieren. Ein Ziel setzt man sich, um ein Spiel zu gewinnen. Ein System dagegen baut man auf, um weiter im Spiel zu bleiben, um zu überleben. Echtes langfristiges Denken ist nicht auf ein Ziel ausgerichtet. Es geht nicht um eine Einzelleistung, sondern um den Kreislauf der kontinuierlichen Optimierung und Verbesserung. Letztlich richtet sich Ihr Fortschritt danach, wie stark Sie sich für den Prozess engagieren.

Das Kaskadenmodell

Wie sieht nun ein solches System aus? Ich habe an dieser Methode viele Jahre gearbeitet, es stets weiterentwickelt und verbessert. Ich nenne es „Kaskadenmodell“. Es hilft mir beim Umgang mit meinen Finanzen im privaten Bereich aber auch beim Geldmanagement meiner Unternehmungen. Ich fand sehr schnell heraus, dass effizientes Geldmanagement mit nur einem Geldtopf nicht funktionieren kann. Mein System braucht viele verschiedene Geld- und Vermögensammelbecken, um gut zu funktionieren und die gewünschten Veränderungen nachhaltig herbeizuführen. 

Um den Wirkungsmechanismus dieses Modells zu verstehen, ist es hilfreich, sich einen Wasserfall vorzustellen. Der italienische Begriff für Wasserfall lautet cascata. Als Kaskade wird ein Wasserspiel bezeichnet, eine technische Anlage, bei der Wasser in mehreren gestuften Becken oder auch Gefäßen nach unten fällt. Es ist von immenser Bedeutung, eine klare Trennung der Geldströme, ähnlich der Funktionsweise einer Kaskade vorzunehmen. Es muss eine Aufspaltung der Geldströme in Konsum und Vermögensbildung erfolgen. Zusätzlich muss bei der Vermögensbildung zwischen Reserven und Investitionen unterschieden werden. Dabei sind Reserven etwas, dass für den Bedarfs- oder Notfall vorsorglich zurückbehalten bzw. angesammelt wird. Bei einer Investition jedoch handelt es sich um die langfristige Anlage von Kapital in Sachwerten. Dabei steht immer die Erhöhung des eigenen Einkommens im Fokus. Eine gute Investition ist demnach eine Anlage, die mein Einkommen stetig und schnell erhöht.

Fazit

Wer das Kaskadenmodell einmal verstanden hat und es erfolgreich in sein Leben integriert hat, erkennt die Stellschrauben und ihre Relevanz für die jeweiligen Geld- und Vermögensströme. Anleger stehen nicht länger am Spielfeldrand, sie bestimmen das Spiel selbst. Das Modell verteilt und verspricht kein Vermögen, es lehrt vielmehr den steten sinnvollen Umgang mit finanziellen Werten. 

7 Konten Modell Garfik

Ihre Vorteile mit dem Kaskadenmodell

Klarheit und Bewusstsein im Umgang mit Geld

hohe Zeitersparnis und hilfreiche Vereinfachung

einen freien Kopf und damit Raum für Neues

regelmäßige Investitionen zur Vermögensbildung

jederzeitiger Überblick über ihre Finanzen

Kontrolle über Geld und Vermögen

Ein einfaches Geldverwaltungstool

Wie man die Kontrolle über die eigenen Finanzen behält erfahren Sie in einem persönlichen Coaching.  Fragen Sie hier einen persönlichen Termin an und erfahren Sie, wie man sich effizient um seine eigenen finanziellen Belange kümmert.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Schule des Geldes - 7 Konten Modell
Vermögensclub - Kaskadenmodell
Welt des Vermögens - Kaskadenmodell